Jürgen Knieper – Ediths Tagebuch

Ediths_Tagebuch 

Leider hat Jürgen Knieper nicht das Niveau von deutschen Komponisten wie Rolf Wilhelm, Hans-Martin Majewski oder Herbert Trantow. Oder auch nur einen eigenen Stil. Sein Herumirren in der Musikgeschichte hörte man schon in „Der Zauberberg“ – in „Ediths Tagebuch“ geht es weiter, obwohl diesmal nur Herrmann herhalten muss, wenn Knieper, als einzige Idee für den gesamten Score, eine verminderte Terz durch alle Moll-Tonarten zieht. Am ehrlichsten ist er freilich dort, wo er in seinem eigenen Jazz-Idiom verweilt. Aber auch solche Einwürfe können einer so schlechten Filmmusik nicht mehr auf die Sprünge helfen. Wie wär’s denn einmal mit einem Dompteur (sprich Arrangeur), Herr Knieper?

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